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3. Kunstsalon der Kunstfreunde Lüdenscheid: Prof. Anthony Canham

Kunstsalon mit Anthony Canham

Lüdenscheid. „Wenn es zu lang geht, dann schleichen Sie sich ganz diskret weg!“ Mit feinem, hintergründigem Humor führte der Künstler Anthony Canham, der einige Jahre als Kunsterzieher am Bergstadt Gymnasium tätig war, am Freitagabend in der Städtischen Galerie in sein malerisches Werk ein. Sehr gut besucht war der dritte Kunstsalon, zu dem die Kunstfreunde Lüdenscheid den gebürtigen Engländer eingeladen hatten. Mit einem Blumenstrauß hieß Professor Dr. Eckhart Böhm, frisch gewählter 1. Vorsitzender des rührigen Vereins, in Dr. Helga Giese das 100. Mitglied willkommen. „Es geht um die Kultur in unserer Stadt“, ermunterte Böhm zum Eintritt in den Verein. Auf sein malerisches Oeuvre konzentrierte sich Canham, der 1969 nach Lüdenscheid zog und heute in Hildesheim lebt, bei seinem reich bebilderten Vortrag, in dem er unterschiedliche Perioden seines Schaffens Revue passieren ließ. Zeichnungen, Illustrationen, Collagen und Objekte, die gleichfalls zu seinem Werk gehören, blieben diesmal außen vor.

„Die Malerei war immer das Wichtigste. Sie lag mir persönlich immer besonders am Herzen“, erklärte der langjährige Professor an der Fakultät Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, der eine Zeitlang an der Uni Wuppertal tätig war. Auf seine konservative Ausbildung, sein Interesse an der Landschaft und die Suche nach einer neuen Herangehensweise an die Thematik wies er hin. Durch Einflüsse von anderen Kunststilen sei er zu einer eigenständigen Ausprägung von Landschaft gekommen. In einigen Arbeiten, die er vorstellte, war der Einfluss der Pop Art zu erkennen. In den Fotografien, die den Vortrag bereicherten, kam Canhams Vorliebe für signalartige Motive zum Vorschein.

Auf Krisen in seinem Künstlerleben - das verloren gegangene Gefühl für Farben und den Verschleiß von Figuren, die er lange benutzte - wies er hin. Zehn Jahre habe er ausschließlich graue Bilder gemalt. Die Figuren seien nie wieder aufgetaucht. „Ich interessiere mich für die Agrarlandschaft, für das, was visuell passiert, wenn wir anfangen, die Landschaft zu gestalten und zu planen“, erläuterte der sympathische Künstler. Er arbeite selten nur an einem Bild. Meist fange er fünf bis sechs Bilder, die miteinander verwandt sind und eine Familie bilden, an. „Ich hab’s ganz gern, wenn irgendetwas im Weg steht, wenn ich den Betrachter zwinge, um etwas herum zu gehen“, wies er den Besuchern den Weg zum Verständnis seines Werk
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