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2. Kunstsalon der Kunstfreunde Lüdenscheid: "privatim"

Es ist enorm, was für einen Zuspruch die Ausstellung erhält.“ Einer besonderen Ausstellung billigt die Städtische Galerie am morgigen Samstag, 12. Februar, nach Verlängerung einen besonderen Abschluss zu.Mit einer Finissage, die es vor Jahren zuletzt bei den „Stillen Landschaften“ gab, schließt die Ausstellung „Privatim – Arbeiten aus der Sammlung Crummenerl“. Für die Veranstaltung, die um 17 Uhr in den Museen am Sauerfeld beginnt, hat sich Sammler Klaus Crummenerl bereits Spezielles ausgedacht. Letzte Gelegenheit, sich die umfangreiche Privatsammlung anzuschauen, ist am Sonntag. Danach wird die Ausstellung abgebaut und kehrt in die Intimität der privaten Umgebung des Sammlerehepaares Klaus und Doris Crummenerl zurück.Viele junge Besucher„Eine normale Führung wäre wahrscheinlich uninteressant“, so Klaus Crummenerl, der gestern im Beisein von Galerieleiterin Hilke Gesine Möller und Dr. Carolin Krüger-Bahr ein überaus positives Ausstellungsresümee zog, zur Finissage. „Anders aufziehen und literarisch garnieren“ möchte er die Abschlussveranstaltung. Auf Texte der an der Ausstellung beteiligten Künstler, aber auch anderer, die irgendwie mit der Werkschau zu tun haben, dürfen sich die Finissagebesucher freuen.

Überrascht zeigte sich Lüdenscheids früherer Stadtdirektor über die große Resonanz auf die Aufstellung. „Es waren immer Leute in der Ausstellung.“ Auch zu ungewöhnlichen Zeiten habe er immer Kunstinteressierte in der Städtischen Galerie angetroffen. Das Schöne: „Ich habe verhältnismäßig viele junge Leute gesehen.“ Er sei sogar von Leuten angeschrieben worden, denen die Ausstellung gut gefallen habe.Sichtweise auf Kunst verändert„Es gab sehr viel positive Resonanz.“ Bestens besucht waren die Führungen durch die Werkschau, öffentliche wie angemeldete. Bis zu 50 Besucher ließen sich von den Mitarbeitern der Galerie oder dem Sammler selbst an die zeitgenössische Kunst heranführen. Insgesamt gab es 15 Führungen und durchweg alle waren gut besucht.

Durch die öffentliche Wahrnehmung habe er selbst zu einigen Arbeiten einen anderen Bezug bekommen. „Man sieht die Arbeiten anders.“ Wenn es gelungen sei, hier und da die Sichtweise auf die zeitgenössische Kunst der vergangenen 50 Jahre zu verändern, freue ihn das sehr. Sätze wie: „Sie haben mich hier zur zeitgenössischen Kunst bekehrt“, waren für ihn ein schönes Kompliment.Gefragt, ob er noch einmal eine derartige Ausstellung machen würde, lacht Klaus Crummenerl. „Vielleicht den zweiten Teil der Sammlung?“ Dank guter Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie bewertet er das Ausstellungsmodell (Privatsammlung/Galerie) als nachahmenswert. „In Lüdenscheid gibt’s noch ‚ne Menge anderer Sammler.“

Besonders gut gefielen den Ausstellungsbesuchern die knatschroten Bilder im Unterge-schoss.Auch die auffälligen Fotographien von Judith Samen, die das Sammerehepaar heiter verfremdet zeigen, verblüfften viele. Die Porträts wandern jetzt direkt weiter in eine Werkschau der ehemaligen Preisträgerin der Märkischen Kulturkonferenz, die derzeit in Siegen eine Professur innehat und in Kürze an die Kunstaka-dmie Mainz wechselt.


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