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exkursion nach brenge

Mo 19.09.2011

Besuch in Kurt Kornmanns Atelier

„Die Zeit spielt in meinen Arbeiten immer eine Rolle.“ In sein Atelier, landschaftlich idyllisch in der Brenge gelegen, gewährte der bekannte heimische Künstler Kurt Kornmann am Samstag einen Blick.

Für Mitglieder der Kunstfreunde Lüdenscheid öffnete der aus Reetz in Pommern stammende Künstler (Jahrgang 1938), dessen Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen zu finden sind, sein Atelier.

Aus erster Hand erfuhren die Kunstinteressierten am Samstag Wissenswertes über die Arbeitsweise des Bildhauers und Kunstpädagogen, Aussage und Anliegen seiner Werke, neue Projekte und vieles mehr.

Objekte wie die bunten Regenschalen, die sich bei Regen füllen und dann wie Blumen zur Erde neigen, die Winduhr oder eine seit Anfang September im Freien liegende neue Arbeit mit Kreisabschnitten, in der es um Richtung und Zeit geht, erregten schon vor Betreten des Ateliers allseitiges Interesse.

Besuch der Kunstfreunde

Vertikal bei Windstille, horizontal bei Wind flatterten bunte Tücher anderswo lustig im Wind. Wasser in Form von Regen, Eisen als regionales Material und die Zeit, die (als Abdruck oder Verfärbung) ihre Spuren auf den Kunstwerken hinterlässt, lernten die Kunstfreunde als Ausgangspunkte vieler Arbeiten Kornmanns – selbst engagiertes Mitglied des Vereins – kennen. Dass Vergänglichkeit ein wiederkehrendes Thema seiner Kunst ist, erklärte er.

An Modellen von Wettbewerben, einer Plastik aus den 60er Jahren, als Kornmann noch mit Polyesterarbeitete, Holz & Draht-Objekten und dergleichen mehr konnte die Gruppe im Atelier auch die künstlerische Entwicklung des früheren BGL-Lehrers studieren.

Als neuestes Projekt lernten die Atelierbesucher Kornmanns Objekt für die Lennepromenade in Werdohl (im Modell) kennen. Zum massiven Steinklotz, auf dem seine Arbeit ruht, hat er einen in Auflösung befindlichen Kubus entwickelt. „Er ist durch dünne Füße mit dem Stein verbunden“, dazu der Künstler. Zwei weitere Arbeiten aus seiner Hand stehen mit dem namenlosen Objekt in innerem Zusammenhang.




Text: Monika Salzmann, Foto: Jakob Salzmann

 

 

   

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